Der Graue Star

grauerstar_contentMit der Bezeichnung Grauer Star (Katarakt) wird eine zunehmende Eintrübung der Augenlinse beschrieben, die im fortgeschrittenen Alter, ca. ab dem 60sten Lebensjahr, häufig auftritt.

Gesteigerte Lichtempfindlichkeit und eine abnehmende Sehleistung sind typische erste Anzeichen der Betroffenen. Später lässt auch die Fähigkeit, Farben und Kontraste zu erkennen nach. Typischerweise wird das Umfeld dann nur noch graustichig und unscharf gesehen. In einigen Fällen tritt die Sehverschlechterung schleichend ein und erscheint den Betroffenen als noch ausreichend. Hier gibt die Messung der Sehkraft nach DIN durch den Augenarzt den Ausschlag. Diese Messung kann Einschränkungen wie das Verbot des Führen eines Fahrzeuges ergeben.

Behandlung des Grauen Star

Der Graue Star kann dauerhaft nicht durch Augentropfen, Medikamente oder Sehhilfen behandelt werden. Damit Betroffene Ihre Selbständigkeit bewahren und wieder klar sehen können, ist eine so sogenannten Katarakt-Operation notwendig. Dabei wird eine spezielle Kunstlinse (Intraokularlinse, IOL) an Stelle der körpereigenen Linse eingesetzt.

Die Graue-Star Operation ist in Deutschland die am häufigsten durchgeführte Augenoperation und wird jährlich mehr als 600.000 mal durchgeführt.

Um Ihnen einen absolut reibungslosen Behandlungsablauf zu bieten, benutzen wir in unserem Operationszentrum in Neuss ausschließlich modernste Technik. Zudem werden Sie von unserem kompetenten und erfahrenen Augenarzt und Operateur Dr. Andreas Kersten persönlich betreut.

Wie verläuft eine Katarakt-Operation?

Den Eingriff führen wir in der Regel ambulant und unter lokaler Betäbung durch. Es handelt sich um eine kurze Operation, die lediglich 10 bis 20 Minuten dauert. Allerdings sollten Sie alles in allem mit einem ca. zwei-stündigen Aufenthalt rechnen. Am nächsten Tag erfolgt dann der erste Nachkontrolltermin bei Ihrem Augenarzt.

Der Eingriff erfolgt in vier Schritten:

  • Der Operateur setzt einen sehr kleinen Schnitt von 2 mm in die Hornhaut.
  • Dann öffnet er den Linsenkapselsack behutsam und zerkleinert mit Ultraschall die körpereigene Linse, die anschließend entnommen wird.
  • Eine spezielle Kunstlinse wird daraufhin anstelle der körpereigenen Linse vorsichtig eingesetzt. Es ist keine Naht notwendig, da der Schnitt so winzig ist, dass er schnell von selbst verheilt.
  • Damit das Auge geschützt ist, wird ein Verband angelegt, den Sie in der Regel schon am nächsten Tag wieder abnehmen können.

Schon nach einer kurzen Erholungszeit können Sie sich mit Ihrer Begleitperson auf den Heimweg begeben. Gelegentlich berichten Patienten in den ersten Tagen nach der Operation von einem leicht stechenden oder reibenden Gefühl im Auge, das sich aber schnell wieder legt und daher nicht als besonders unangenehm empfunden wird. Schließlich werden Sie schon am nächsten Tag oder nach wenigen Tagen von dem Ergebnis der Operation profitieren können: Ihre Sehschärfe wird täglich zunehmen, sodass Sie in Ihrem Alltag nicht länger eingeschränkt sein werden. Eine neue Brille können Sie sich nach ca. 3 Wochen anfertigen lassen.

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